Archiv für Mai 2016

#drumherum5

Zu Gast bei den East River Pirates

WIE IST DEINE KREDITKARTENNUMMER?? – stand in dem Betreff der Mail. Sofort war mir klar, dass es nur um einen billigen Flug nach New York gehen konnte. Mit Erhalt der Buchungsbestätigung war es dann sicher; wir fliegen nach New York. Der Preis war so unschlagbar günstig, pro Person soviel wie eine Stehplatz-Dauerkarte bei Werder Bremen (hab grad nochmal in der Preisliste des Übersteiger-Blogs vom letzten Jahr geguckt), dass ich das Verpassen der letzten beiden Saisonspiele des magischen FC verkraften konnte/musste.

Fast so schnell wie die Buchungsbestätigung, kam die Idee doch einfach die East River Pirates zu besuchen. Während die restlichen Nice Guys also im Sonderzug zwischen Kassel und Würzburg mit Pfeffi-trinkenden Sitznachbarn vorlieb nahmen, musste ich einen Sonntag in New York mein Handy missachten um Abends in der East River Bar mit 9,5 Stunden Zeitverzögerung das Nürnberg-Spiel zu gucken.

Die East River Bar könnte ebenso eine Kneipe auf St. Pauli sein. Im Herzen von Williamsburg, direkt neben einem Kiosk und einem Bikestore, zeigte sich mir meine (leider auf zwei Wochen beschränkte) neue Lieblingskneipe. Sollte man den Weg nicht genau kennen, so folge man einfach den stetig zunehmenden, zahlreichen bekannten Stickern. Zwischen Fahrradkurieren tummeln sich Menschen in Totenkopfklamotten. Während des Spiels kostet ein Bier geschlagene 3 Dollar. Das entspricht in New York sonst ungefähr dem Preis für ein Glas Wasser. Die East River Pirates sind größtenteils ausgewanderte Deutsche, jedoch konnten mit der Zeit auch Einheimische für die Boys in Brown begeistert werden. Vor und nach dem Spiel dann die wohl bekannte Musik rund um den FC. Hier waren wir eindeutig richtig. Leider lässt sich über den Auftritt der Spieler in Nürnberg nicht viel Gutes erzählen, doch immerhin konnten wir nette Bekanntschaften in der East River Bar schließen und wurden freundlicherweise zum Season-Ending-Barbecue eingeladen. Geil, Alter!

Der erste Abend nahm dann für uns noch bizarre Ausmaße. Während ich einem wildfremden, gleichzeitig kopfschüttelnden und lachenden, Typen erklärte, dass wir hier grad das Spiel eines mäßig erfolgreichen Teams aus 2. Bundesliga in Deutschland geguckt haben, bestellte dieser fortwährend Jägermeister. Endstation des Abends wurde schließlich ein Club, welcher ausschließlich mit Lateinamerikanern gefüllt war. Mächtig angeheitert legten wir zu wilden Latin-Sounds heftige Tanzeinlagen hin. Ob es nun an dem vielen Alkohol, an unserer Hautfarbe oder dem Gehampel lag – wir fielen auf. Ein indischer Taxifahrer (noch klischeemäßiger ging es nun wirklich nicht) brachte uns auf jeden Fall sicher heim.

Eine Woche Sight-Seeing verging in dieser Stadt schneller als eine Halbzeitpause am Bierstand. Obwohl uns gesagt wurde, dass wir nichts zum Grillen mitbringen mussten, fühlten wir uns ganz ohne kulinarische Teilhabe schlecht und besorgten Brot und Dips für das Buffet. Wir waren wohl nicht die einzigen mit diesem Gedanken, denn das Angebot beim Barbecue hätte ein Stadion satt gemacht. Zum letzten Saisonspiel war die Hütte voll und die Mannschaft schenkte uns mit jedem Tor eine gelöstere Stimmung (lag vielleicht auch an dem 3-Dollar-Bier). In der Halbzeit deckten wir uns dann, ganz wie Touristen das nunmal machen, mit Merchandise der East River Pirates ein. Zudem stellte Christine ihr soziales Projekt für Obdachlose in den USA vor. In den USA haben es Obdachlose mit Tieren besonders schwer einen Schlafplatz in den Heimen zu finden. Die East River Pirates haben für dieses Projekt die gesamte Saison gesammelt und unfassbare 1.500 $ zusammen bekommen. Allergrößten Respekt dafür. Wahnsinn!

Auch der zweite Abend zog sich herrlich in die Nacht hinein. Als „Touristen“ wurden wir hier wärmstens empfangen und konnten den FC mal aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Immerhin konnten wir den Schnaps geschickt umgehen. Dafür lauschte ich gespannt der Geschichte über ein von Upsolut geplantes Shirt mit dem Logo East River Pirates. Scheinbar wollte Upsolut gerne in der sogenannten „St. Pauli-Streetcore“-Linie ein Shirt des Fanclubs verkaufen. Was haben die netten Menschen aus New York dazu gesagt? Nö. Kein Bock. Stattdessen kam aus Hamburg ein Paket voll T-Shirts mit dem Text „East River Pirates – Never Sell Out!“. Fair enough! Mein melancholischer Suffkopf schweifte dann zwischendurch noch ab und dachte an die Nice Guys, die an dem Tag im Stadion waren. Aber mal ganz ehrlich; wie geil ist es denn, dass man am anderen Ende der Welt immer noch seinen Verein sehen kann, Gleichgesinnte trifft und sich im handumdrehen zuhause fühlt?!

Williamsburg, die Heimat de East River Bar, erinnert schon heftig an St. Pauli und das Schanzenviertel. Nur, dass die Gentrifizierung hier noch schneller abläuft als bei uns. Vor einigen Jahren war es dort wohl noch möglich einigermaßen bezahlbaren Wohnraum zu finden. Als wir die heutigen Mietpreise von den Ortsansässigen hörten, fiel einem schon gehörig die Kinnlade runter. Fick Dich, Gentrifizierung!

Die nächste Woche wurde dann wieder mit entspanntem Sight-Seeing verbracht. Unter anderem besuchten wir auf anraten der East River Pirates Rockaway Beach (ich werde den Ohrwurm der Ramones einfach nicht los) und der Besuch im MoMa passte dann auch schon wieder super zu den Nice Guys…

Herrlich dieses New York. Doch bevor das hier nun ein stinklangweiliger Reisebericht wird, breche ich lieber ab. Vielleicht sieht man sich ja mal am Millerntor oder eines Tages in dieser echt verdammt lauten und chaotischen, aber irgendwie geilen Stadt wieder.

Für die East River Pirates stehen in der bei uns so langweiligen Sommerpause übrigens Besuche von Himmelmann und Kalla an. Ja also ehrlich mal, besser passen tut es doch nun wirklich nicht!

Nice Guys Sankt Pauli //flippa

#senfdazu22 #timbostaktik1

FC St.Pauli- 1.FC Kaiserlautern 5-2
Ein rein subjektiver Saisonausblick

Aus und vorbei, der letzte Vorhang ist gefallen, die Saison 15/16 ist zu Ende. Zeit also mit diesem Blog-Beitrag, neben einer kurzen Beschreibung eines unwichtigen Sommerkicks, einen kleinen Blick auf die nächste Saison zu werfen.
Schon geil, wenn man weiß, dass Myaichi in unseren Reihen unterwegs ist. Ein Spieler „der den Unterschied machen kann“, wie man so schön sagt. Nachdem es in den letzten Spielen wirkte als sei ein bisschen die Luft raus, konnte dieses Mal doch noch einmal der Arsch zusammengekniffen werden.
Gute Leistungen während einer Saison sind in der 2.Liga ein zweischneidiges Schwert. Klar, es ist großartig nicht wie im Vorjahr gegen den Abstieg zu spielen. Wenn man aber auf dem 4.Platz landet, also zu den besten Teams der Liga gehört und dann nicht aufsteigt hat man ein Problem: Die guten Leistungen wecken Begehrlichkeiten anderer Vereine. So wird es bei uns nach dieser Saison einen kräftigen Einschnitt geben. Neben den bereits feststehenden Abgängen kann der Verbleib von einigen Leistungsträgern zumindest als unklar bezeichnet werden. Liebe zum Verein hin oder her, wenn Du die Möglichkeit hast in deiner kurzen Karriere das 3-/4-fache zu verdienen und dann noch in der 1.Liga kicken kannst, dann wird das fast jeder tun oder es zumindest ernsthaft in Erwägung ziehen. Die Spieler müssen davon überzeugt werden, dass es mit St.Pauli möglich ist in der kommenden Saison ernsthaft um den Aufstieg mitzuspielen. Diese Frage werden wir uns in der Sommerpause alle stellen. Ist es wirklich möglich? Vor allem, wenn man die Absteiger aus der 1.Liga bedenkt? Ich denke, dass es möglich ist. Allerdings müssen die wohl unvermeidbaren Abgänge adäquat ersetzt oder das System umgestellt werden.
In der Saison 15/16 konnten wir allen voran mit schnellem Umschaltspiel überzeugen. Tief und kompakt stehen, den Gegner in riskante Zweikämpfe verwickeln und dann schnell kontern. Dieses System funktioniert, wenn man über vier verschiedene Spielertypen verfügt: In der Innenverteidigung wird Wert auf Zweikampfstärke und Lufthoheit gelegt. Gegen tiefstehende Mannschaften wird nämlich häufig mit Flanken aus dem Halbfeld gearbeitet, da meist einzig in den Halbfeldern Raum von der verteidigenden Mannschaft gegeben wird. Zum Umschalten wird dann ein sogenannter Umschaltspieler benötigt: Stark in der Balleroberung, schnell und gerne auch treffsicher. Zusätzlich braucht man einen Stürmer, der Bälle „festmachen“ kann um sie auf die nachrückenden Außenspieler zu verteilen. Die Außenspieler sind dann idealerweise pfeilschnell und stark im Offensivdribbling. Von diesen Spielertypen haben wir einige bei uns im Kader. In der Innenverteidigung zwei Türme mit Sobiech und Ziereis, mit Lennart Thy im Sturm einen Spieler, der nicht an Toren gemessen werden darf (auch wenn er sie geschossen hat), neben Sobota und Dudziak haben wir in Myaichi eigentlich einen Neuzugang auf den Außen zur neuen Saison und mit Rzatkowski steht der wohl beste Umschaltspieler der 2.Liga in unseren Reihen. Nun kommen wir zum Problem: Bis auf die Außenspieler ist der Verbleib aller genannten Spieler zumindest unklar, wenn nicht sogar bereits der Abgang feststeht. Erfolgreiches Umschaltspiel ist in der Saison 16/17 somit nur möglich, wenn die Abgänge ersetzt werden. Besonders die Position des Umschaltspielers ist hochkarätig zu be-/ersetzen. Allerdings wird man sich in der nächsten Saison auch nicht nur auf diese Spielform verlassen können. Besonders in der Rückrunde wurde deutlich, dass wir gegen Mannschaften die ihrerseits tiefstanden, enorme Probleme im Kreieren von Torchancen hatten. Besonders wenn man berücksichtigt, dass die anderen Teams der 2.Liga auch in der nächsten Saison, ähnlich wie nun in der Rückrunde passiert, sich an das System von St.Pauli anpassen und nicht mehr primär versuchen werden ihr eigenes Spiel durchzudrücken. Das ist ein weiterer Effekt der erfolgreichen Saison 14/15.

Somit ist es zur neuen Saison auf jeden Fall notwendig das Offensivspiel zu verbessern. Hierzu bieten sich verschiedene Systeme an. In dieser Saison wurde mit einem fallenden Sechser agiert. Hierbei fiel einer der beiden Sechser (meist Alushi oder Buchtmann) zwischen die beiden Innenverteidiger und unterstützte die Ballzirkulation bis Räume im nächsten Spielfelddrittel geschaffen wurden. Bei diesem System können die beiden Außenverteidiger auf Höhe der offensiven Außen rücken. Wenn dann noch bei Ballbesitz der Spieler aus der Offensivzentrale auf die Außen ausweicht, kann dort eine Überzahl in Ballnähe geschaffen werden, welche dann über Kurzpassspiel und kluge Laufwege ideal zum Herausspielen von Torchancen genutzt werden kann. An sich ein wirklich wirkungsvolles System, welches z.B. Dortmund diese Saison beeindruckend umgesetzt hat (auch wenn bei Dortmund durch die Spielstärke von Hummels häufig auf den fallenden Sechser verzichtet wurde). Pisczek und Schmelzer in diesem System als Verteidiger zu bezeichnen, könnte als Beleidigung aufgefasst werden. Anhand des Kaders von St.Pauli wären jedoch auch andere Varianten denkbar. So kann gerade bei unterschiedlichen Stürmertypen im Kader, wie Fafa und Bouhaddouz es sind, über ein System mit zwei Stürmern nachgedacht werden. Es müsste dann allerdings einer der drei zentralen Mittelfeldspieler geopfert werden, welches vor allem in der Defensivarbeit Nachteile mit sich bringen könnte. Diesen Verlust könnte man über eine Mittelfeldraute kompensieren. Dabei würden die äußeren Mittelfeldspieler weiter ins Zentrum rücken und die Außenverteidiger müssten noch offensiver agieren. Das System ist recht altbacken (Werder ist damit 2004 Meister geworden) und verlangt massive Dominanz der zentralen Positionen. In moderner Interpretation wird offensiv aus dem 4-4-2 ein 3-5-2 mit fallendem Sechser und enorm offensiven Außenverteidigern.

Aus meiner Sicht wesentlich interessanter ist ein System mit Außenstürmern, also ein 4-3-3, welches offensiv dann als 3-4-3 gespielt werden kann, also ebenfalls mit fallendem Sechser (den es also inzwischen in eigentlich jedem System gibt). Hierbei könnten die drei zentralen Mittelfelder bestehen bleiben und zwei zusätzliche Stürmer sehr viel Druck auf die Viererkette erzeugen. Wenn der Ball dann erst einmal das letzte Drittel erreicht wird es schnell saugefährlich. Besonders die Außenstürmer müssen hierbei technisch versiert und schnell sein. Solche Spieler haben wir mit Sobota, Fafa und allen voran Myaichi im Kader. Diese Geschwindigkeitsvorteile können in diesem System unter anderem über Diagonalbälle eingesetzt werden, aber auch, wie beim 4-2-3-1, anhand der Überladung der Außen.

Alle Systeme haben jedoch gemeinsam, dass erst einmal Raum geschaffen werden muss, um den Ball in Strafraumnähe an den Mann zu bringen. Genau dies ist jedoch unser aktuell größtes Problem in der Offensive. Es ist also klar, woran in der Sommerpause gearbeitet werden muss und ich bin mir sicher, dass dies auch allen Verantwortlichen bewusst ist (vermutlich haben sie ganz andere Ding ausfindig gemacht, die noch viel wichtiger sind). Ehrlichgesagt kann ich nur mutmaßen was da im Sommer ausbaldowert wird. Die Verpflichtung eines weiteren Stürmers könnte jedoch einen Hinweis auf eine Systemumstellung geben. Es kommt auf jeden Fall eine Menge Arbeit auf Mannschaft und Trainerteam zu.
Teile der Sommerpause werde ich jetzt auf jeden Fall erstmal mit intensiver Lektüre des neuen Übersteigers verbringen. Schön, dass der in neuem Glanz erstrahlt!

Nice Guys Sankt Pauli// timbo

Stefan Groenveld-Blog: Versöhnliches zum Saisonausklang

#senfdazu21

Once upon a time I was falling in love, now I’m only falling apart!

1.FC Nürnberg – FC St.Pauli 1-0

You see a trip to Hamburg can do that to you at the best of times but the Sonderzug, well, is a completely different matter. The Sonderzug, which translates to Special Train, has become a tradition of St. Pauli in which they celebrate the final away match of the season by hiring a train to take the fans to wherever is to be played which this year happened to be a 22hour round trip to Nuernberg in the South of Germany.
My trip started in the usual manner by getting off the S-Bahn from the airport and heading straight to Shebeen. With all the best intentions in the world I only popped in to catch the end of Saturday’s Bundesliga matches and say hello, but that ended up with me and Christoph having several ones for the road and enjoying a bit of sunshine, besides Axel had put on a special for the day. One beer for the price of two and the second was free, who could resist!!!
My plan for being a good boy and having an early night was slowly disappearing when I then made my way down to the Harbour Festival to see Glasgow’s favourite band The Wakes. I can think of many worse ways to spend a sunny Saturday evening, besides, they were on at 8 so I could still be in bed for 10.
After we seen The Wakes we walked back up to St. Pauli and paid a visit to the Jolly Roger. Any trip to Hamburg is incomplete without visiting right? And as Beate was kindly letting sleep in the spare room of her new flat for the duration of my stay the call to leave was always mine, I was the one who had to be up early! Anyone who has visited the Jolly knows how easy it is to fall in to good company and there activates the magnet that can keep you there. We found that with the Danish girls from the St Pauli bar in Copenhagen and eventually The Wakes coming back from their set at the festival. I knew then I had to get out of there as it could have been a long night so shortly after midnight I made the call I had to go.

I went back to Beate’s flat and crashed out pretty quickly, but I then awoke at about 3.30 with that horrible curse you get with you have to get up early and you are scared that you will sleep in, so never really got back to sleep before my alarm at 5.
A taxi picked me up to take me to Altona station at 5.20 so I got to there in plenty of time for the 06.10 to Nuernberg, but more importantly I still had to collect my ticket, but all of that was sorted relatively easily on my arrival.
This year I had a ticket on my own so wasn’t sitting with the other Nice Guys so I thought I’d take it easy for about the first 10 minutes of the journey and then got bored and made my way up to Carriage 10 where the first beer of the day was cracked. After a while myself, Tim and Frank ventured down to the Party Wagon to see how it was going where we met up with the Widnes lads. By 9am the carriage was already bouncing to various soft rock classics, songs from the good to the bad and to the downright ridiculous there were even ones you would be surprised you even know the words to all of which will be played over and over in my head for probably the next week until I replace them with other nonsense. At one point to get from the bar to where we were standing I had to tuck 5 beers up into my chest and make a dart across the dance floor like a NFL running-back before I got caught up in a mob jumping around to a big chorus finish to some unnamed 80s classic.
We made our way back up the carriages to the Nice Guys seats to find that the others in there had decided to freshen the place up by regurgitating peppermint schnapps on the floor to give the place a nice minty aroma, for which we thanked them by constantly berating them for the rest of the day.
We got the call that we were 10 minutes out so we started getting ready to leave the train to go to the match, for me this involved putting sun screen on, which I thought I got in my eyes, but it was something much worse! I discovered I was allergic to Nuernberg. I got the worst bout of hayfever I’ve ever had in my life which involved my eyes basically closing and me fighting to keep them open. Some would say I should have done myself a favour and kept them closed since I was going to see St. Pauli.
The Police escorted us off the train and on to an underground train which took us out to an industrial area near the stadium where they left us at a bar next to the away section. With my eyes still basically closed Janek lent me his sunglasses to provide a bit of comfort whilst Tim was helping by trying to secure me some over the counter drugs to take the allergy away, which proved a lot more difficult than it should have but I eventually got some, so come the 72nd minute of the game I could eventually see out of both eyes.

Before the match I bumped in to more familiar faces in Jimmy and the Belfast boys, who hadn’t been on the train but had made their way directly to Bavaria for the match, so we grabbed a beer and made our way up to the terracing to watch the match. The game itself was pretty uneventful with Nuernberg needing a minor miracle before the match to overtake Leipzig into the automatic promotion spots and St. Pauli out of any promotion possibilities it was end of season stuff with Leipzig winning forcing our hosts for the day to put one eye on a play off for a spot in the Bundesliga.
After the match we got our escort back to the train and as I had been keeping an eye on the Celtic score during the St. Pauli match I knew we had beaten Aberdeen so it was official we were champions. I got the bottle of champagne I picked up at the airport on my way out and celebrated the title in my own way by spraying most of it on the platform and handing it out to anyone who wanted some.
As the train was about to embark on its journey north I went back to my own seat just to let things calm down before the party started again, it happened. The combination of alcohol, sunshine, anti-histamine and mainly just being too old for this shit, I crumbled. Head went back I had myself a little siesta, cue to the photo opportunities and people popping their head in to laugh at me, revenge will be mine don’t worry!
I was awoken by Aleen from the Fanladen after being out the game for around 3hrs, but couldn’t really speak in my post comatose state but I was handed a beer and then went up to the Party Wagon. When I got there it felt like scenes from Flash Gordon, all I could hear was people saying ‘Scotty’s alive!’ In my head it sounded like Brian Blessed was saying it every time. I got over that and joined the party again and this time was good to catch up with the guys from the Millerntor Brigade. I can swear I heard Barbie Girl being played in amongst some punk classics in there.
After a long hold up on the route back due to an earlier incident on the line the train got back in to Altona at 4 in the morning, some people had to go to work shortly after, the Widnes boys had a mad dash to catch their flight at 6 I don’t envy any of them, whilst I had the luxury of a kind of lie in before I caught by flight back in the afternoon. It might take a few days for everyone on the train to recover but I’ll surely be looking forward to the announcement of the fixtures come June. With the possibility, at the time of writing, of 2 northern German teams being relegated I would really hate for next year’s train to be to Bremen or Hannover.

Nice Guys Sankt Pauli //scott

Stefan Groenveld-Blog: The Sonderzug Files 2016
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